Mobile Endgeräte verbreiten sich heute exponentiell in Unternehmen und sind aus dem Geschäftsleben kaum noch wegzudenken. Einer aktuellen Studie zufolge werden im Jahr 2019 weltweit rund 3,5 Mrd. mobile Smart Devices im Einsatz sein, wodurch die globalen IT-Infrastrukturen weiter an Komplexität gewinnen und somit auch die Workflows von Administratoren immer komplizierter werden.

Die gewerbsmäßige Nutzung von Smartphones, Tablets & Co. fördert einerseits zwar erfahrungsgemäß die Leistungsfähigkeit von Unternehmen, da Mitarbeiter durch diese Technologien ortsunabhängig produktiv arbeiten und effizienter im Team interagieren können, anderseits birgt der Zugriff auf Unternehmensressourcen von vielen verschiedenen Devices aber auch erhebliche Sicherheitsrisiken.
Neben der steigenden Geräteanzahl wird das Handling der digitalen Netzwerke besonders von der zunehmenden Produktvielfalt beeinträchtigt. Die Flut von unterschiedlichen Gerätemodellen, Plattformen und Betriebssystemen stellt Unternehmen im Bereich Mobilitätsmanagement vor neue Herausforderungen, da die vorhandenen IT-Sicherheits- und Kontrollmechanismen häufig nicht mit allen Gerätespezifika am Markt kompatibel sind.
Cloud-Dienste werden immer smarter und vielseitiger und gewinnen daher zunehmend an Bedeutung. Daten verlassen immer öfter stationäre Speichermedien wie Festplatten oder Server und werden stattdessen vermehrt in Online-Rechenzentren diverser Dienstleister gespeichert. Analog zum reinen Datenspeicher bieten moderne Cloud-Services mittlerweile ein breites Funktionsspektrum, das von Virtualisierung über Disaster-Management bis hin zum vollständigen Outsourcing von Anwendungsressourcen und Applikationen u.v.m. reicht. Wie Experten schon seit Jahren prophezeien: Cloud-Computing ist die nächste Evolutionsstufe unserer vernetzten Welt und der ‚Shining Star’ am Himmel der IT-Branche.

Aufgrund der rasanten technologischen Entwicklungen der vergangenen Jahre und der flexiblen Einsatzmöglichkeiten werden Cloud-Dienste mittlerweile auch für die Wirtschaft immer attraktiver. Laut der aktuellen „Cloud Readiness Studie 2015“ verfolgen 85,5 Prozent der deutschen Unternehmen eine umfassende Cloud-Strategie für das eigene Unternehmen oder zumindest für einige Geschäftseinheiten. Auf der Suche nach der richtigen Mischung aus Funktionalität, Flexibilität und Investitionsschutz ziehen Unternehmen heute unterschiedliche IT-Infrastruktur-Modelle in Betracht.

Mit einer sogenannten ‚Hybrid Cloud‘ können Unternehmen ihre IT-Ressourcen sowohl im eigenen Rechenzentrum als auch in einer kompatiblen Public Cloud bereitstellen, nutzen und verwalten und dabei flexibel auf die jeweiligen Geschäftsanforderungen reagieren. Durch eine gemeinsame technologische Grundlage lassen sich mit dieser Lösung insbesondere Prozesse in Geschäftsbereichen optimieren, in denen die Agilität für den Unternehmenserfolg besonders kritisch ist und eine zu langsame Reaktionsfähigkeit möglicherweise das Wachstum hemmt.