Umfangreiche IT-Netzwerke und zentrale Datenspeicher gehören mittlerweile im Business-Kontext zum Standard und bilden zunehmend die Grundlage für sämtliche Unternehmensaktivitäten. Moderne IT-Umgebungen zeichnen sich dabei besonders durch einen komplexen Aufbau sowie die kontinuierliche Veränderung von Strukturen und Inhalten aus. Während sich die fortschreitende Digitalisierung von Geschäftsprozessen einerseits positiv auf die Zusammenarbeit im Team und die Arbeitsproduktivität insgesamt auswirkt, steigen andererseits aber auch die Risiken für Unternehmen hinsichtlich der Themen Datenschutz und Datensicherheit.
Höhere Nutzerzahlen und wachsende Datenvolumina machen es für Administratoren zunehmend schwieriger den Überblick im Unternehmensnetzwerk zu behalten und die zahlreichen Datenströme mit herkömmlichen Methoden zu steuern. Laufend werden gemeinsam genutzte Daten geöffnet, bearbeitet, kopiert, geteilt, verschoben oder gelöscht - wer, wann, welche Daten, wie genutzt oder verändert hat, ist im Anschluss, aufgrund komplizierter Zugriffsberechtigungen oder fehlender Kontrollmechanismen, häufig nicht mehr nachvollziehbar.